Der Gentle Vacuum Coater GVC 1000 – Beste Pelletqualität

Der Einsatz von Vakuum Coatern bei der Herstellung von Fischfuttern ist marktüblich. Immer häufiger wird dieses Verfahren auch bei der Herstellung von Hunde- und Katzenfutter eingesetzt. In den letzten Jahren ist auch die Mischfutterindustrie auf dieses Verfahren aufmerksam geworden, da es dem Hersteller erlaubt, Futter speziell für Geflügel, aber auch Schweine, in sehr hoher Qualität herzustellen.

Mit dem Prozess des Vakuumcoatings können hohe Mengen Öl oder andere Flüssigkeiten nachträglich in Produkte wie Pellets, Extrudate, Expandat etc. so eingebracht werden, dass diese in das Innere des Produktes gelangen und diese trotzdem eine „trockene“ Produktoberfläche aufweisen. Dadurch sind diese Flüssigkeiten zusätzlich vor negativen Umwelteinflüssen geschützt.

Amandus Kahl hat zusammen mit dem Centre for Feed Technology der norwegischen Universität Life Sciences in Ås einen komplett neuen Typen eines Vakuumcoaters entwickelt. Der GVC vermeidet die bekannten Schwachpunkte, der auf dem Markt erhältlichen Maschinen. Eine 1.000-Liter-Version dieses neuartigen Coaters wird auf der diesjährigen Messe Victam in Köln erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Abrieb des Produktes innerhalb des Vakuumcoaters wird während des Prozesses durch die mechanischen Belastungen der schnell rotierenden Mischelemente der marktüblichen Vakuumcoater erzeugt und führt zu einem erhöhten und äußerst unerwünschten Anteil an Feinteilen. Zusätzlich werden auch die Partikel, die nicht zerbrechen, mechanisch vorgeschädigt und können Mikrorisse aufweisen. Diese Mikrorisse sind potentielle Schwachstellen, die bei anschließenden Belastungen durch z.B. weitere Transportprozesse zum Bruch des Produktes führen und somit den Gesamtanteil an Feinteilen weiter erhöhen können.

Die Mischwirkung des neuen GVC 1000 beruht auf der eines rotierenden Freifallmischers – also einer Trommel die rotiert, jedoch im Inneren keine beweglichen Mischwerkzeuge aufweist. Vergleichende Tests haben gezeigt, dass durch diese Mischart der Feinanteil, der durch Abrieb erzeugt wird, signifikant reduziert wird. Ebenso wurde der Anteil an Mikrorissen im Produkt verringert, so dass die Produktqualität entsprechend deutlich gesteigert werden konnte.

Dieser zweifache positive Effekt des GVC 1000, also der verminderte Feinanteil nach Herstellung und die Bruchunempfindlichkeit der Pellets auf ihrem weiteren Lebenszyklus, haben auch einen wichtigen Einfluss auf die Umweltverträglichkeit und natürlich auch auf die Wirtschaftlichkeit des gesamten Produktionsprozesses. Deutlich verringerter Feinanteil bedeutet auch geringeren Anteil an wieder zurückzuführendem Produkt und somit auch reduzierte Energiekosten. Ein verringerter Anteil an Feinteilen, die auf dem Weg zum Tier entstehen können, bedeutet auch, dass der Gesamtverlust an Futtermittel vermindert wird.

Weiterhin wurde ein entscheidender Nachteil der existierenden Zweiwellen-Vakuum-Coater vermieden und zwar die schlechte Zugänglichkeit des Mischerraums und somit die erschwerte und umständliche Reinigung. Der neue GVC 1000 erlaubt eine sehr gute Zugänglichkeit und somit eine einfache, schnelle und kontrollierbare Reinigung des gesamten Maschinenraums.

Zusammenfassend kann mit dem neuen GVC 1000 der Anteil an Feinteilen und somit der Ausschuss von Futtermittel sowohl am Produktionsort des Futters als auch beim Kunden reduziert werden – das erhöht die Zufriedenheit des Kunden und schont die Umwelt. Zusätzlich reduziert die einfache Reinigung der Anlage die laufenden Kosten beim Betrieb einer solchen Anlage.